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„Munterer Milchbauer“,„fröhlicher Friese“ und „liebevoller Lausitzer“: Kuppel-Trash auf #RTL feiert ab heute wieder sein kleines Alliterationen-Festival #BauerSuchtFrau

Seit letzter Woche wirbt RTL mit seinen verheißungsvollen neun Single-Landwirten, die auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens sind und probiert wieder unter Verwendung rhetorischer Schmuckelemente etwas plump der Kuppel-Show einen poetischen Touch zu verleihen. Nicht ganz in die Reihe der alliterativen Versuche passen dagegen der „schwäbische Pfundskerl“ (wurde „schwäbischer Schwabbel“ von der Zensur verboten?) und der nur im niederrheinischen oder sächsischen Dialekt funktionierende „gutmüt‘sche Guhbauer“.  Auch ein „liebevoller Lausitzer“ konnte sich fern der ostdeutschen Agrargenossenschaften als selbständiger Landwirt mit eigenem Hof bewerben. Statt einer Herzbuben-suchenden Bäuerin, befindet sich in der kommenden Staffel der „fleißige Pferdewirt“, dank der sowieso geringen phonetischen Unterscheidung von /f/ und /pf/, „pfleißig“ auf der Suche nach einem männlichen Pendant.

"Bauer sucht Frau" auf RTL

Hauptsache ist, es bleibt etwas beim potenziellen Zuschauer und Neoromantiker kraft der Alliterationen hängen, um die Einschaltquoten erneut in die Höhe schießen zu lassen. Im Schnitt verfolge

n 7 bis 8,45 Millionen Zuschauer in Deutschland die Sendung, womit die Show das Niveau von „Tatort“ oder „Wer wird Millionär?“ bisher locker erreichte. Kupplerin Inka Bause, die seit der Trennung von dem Politiker Stefan Gebhardt Anfang Oktober ebenfalls wieder nach der großen Liebe sucht, moderiert „Bauer sucht Frau“ seit dem Start der Show 2005. Und wenn sie das große Scheunenfest nicht auf andere Gedanken bringen kann, dann gibt es immer noch Schäfer Heinrich. Der „Bauer

sucht Frau“-Kult-Kandidat aus der vierten Staffel (2008) ließ bereits über die BILD ausrichten: “Inka, komm doch zu mir. Ich habe auch ein kuscheliges Bettchen, das hat mir die Tine Wittler vor einem Jahr aufgebaut. Wir könnten in meiner neuen Küche kochen. Oder in eine schmucke Gaststätte fahren.”

Das klischeehafte Bild der vertrottelten Bauern, welches von RTL durch die Show suggeriert wird, erhält zwar konstant  Kritik, wie vom Präsident des Deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner zum Beispiel, dennoch ist die Show eine der erfolgreichsten – im deutschen und internationalen Fernsehen. Das ursprünglich aus Großbritannien übernommene Format „Farmer Wants a Wife“ wurde in bisher 17 Länder exportiert und startet 2011 ganz frisch in der Ukraine mit dem Titel „Фермер шукає дружину“ (Farmer sucht Frau).

Erfolg innerhalb der Show lässt sich nun auch anhand des Nachwuchses sehen: Neben Milchbauer Josef  und seiner Narumol (5. Staffel) sind auch Ziegenwirt Willi und Karola sowie Ackerbauer Jürgen und seine Julia (3. Staffel) im Baby-Modus angekommen. Bisher haben in den vergangenen sechs „Bauer sucht Frau“-Staffeln über 50 Bauern und Bäuerinnen ihr Liebesglück gefunden – über 15 Paare sind wohl auch immer noch glücklich verliebt. Gute Aussichten also auch für die Kandidaten der heute anlaufenden Staffel!

Noch ein Muppets-Trailer:

Arrested Development kommt zurück… ins Fernsehen! #arresteddevelopment

Vor einigen Wochen hätten Fans der Familie Bluth noch nicht zu träumen gewagt, dass ihre heißgeliebte, über Jahre begrabene Lieblingsserie Arrested Development jemals die Gelegenheit erhalten könnte, noch einmal zu zeigen, wie viel Kraft – und andere Dinge – noch in ihrem alten Bananenstand steckt. Zwischen 2003 und 2006 hatte es die Originalserie mit ihrer charmant verschrobenen Geschichte über eine urplötzlich von ihrem Vermögen abgeschnittene Millionärsfamilie, deren Oberhaupt wegen fragwürdiger Geschäfte mit totalitären Machthabern (H. Maddas ;-)) und Steuerhinterziehung ins Gefängnis muss, auf 53 Folgen in 2,5 Staffeln, 22 Emmy-Nominierungen und 6 Emmys gebracht. Das Einzige, was Arrested Development nie in ausreichendem Maße besaß, waren Zuschauer, was die wenigen überzeugten Fans aber umso mehr dazu anstachelte, durch waghalsige Aktionen auf die Bluths aufmerksam zu machen. Dabei schreckten sie auch nicht davor zurück, den Sender Fox mit Bananen beliefern zu lassen, um die Einstellung der Serie zu verhindern.

Allein, es half nichts, und so siechte die Hoffnung auf neue Wahnsinnstaten der Bluths über lange Jahre traurig dahin, bis… Ja, bis vor einigen Wochen bekannt gegeben wurde, dass es eine Kinofortsetzung geben wird. Deren Verträge sind längst unter Dach und Fach, doch damit allein wollen sich die Bluths nicht zufrieden geben. Wie jetzt vermeldet wird, wollen die wirklichkeitsentrückten Ex-Millionäre zusätzlich ihr angestammtes Heim zurückerobern und streben ins Fernsehen.

Serienschöpfer Mitch Hurwitz erklärte dazu, es gäbe Pläne, eine Mini-Staffel von Arrested Development auf den Weg zu bringen, um die Zeit zwischen dem Ende der Originalserie und dem Kinofilm zu überbrücken. Ziel der neun oder zehn Folgen umfassenden Staffel wäre es insbesondere, Neueinsteiger mit der Geschichte der Bluths bekannt zu machen. Der krönende Abschluss der Teaser-Staffel wäre danach der Kinofilm, in dem die gesamte Familie wieder vereint würde. Via Twitter zeigte sich Haupt-Bluth Jason Bateman bereits richtig begeistert: „Es stimmt! Wir machen 10 Folgen und den Kinofilm! Vermutlich drehen wir beide im nächsten Sommer, damit sie Anfang 2013 erscheinen können.“ Darauf einen Bananen-Daiquiri!

Der Fuchs kehrt zurück ins Kino - #zorro

Wenn ernstzunehmenden Superhelden eine Sache gemein ist, dann ihre Geheimidentität, die sie meist durch eine mehr oder minder aufwendige Maske bewahren, sofern sie sich nicht – wie der weniger ernstzunehmende Superman – auf eine Brille, einen schlechten Haarschnitt und die Existenz von Telefonzellen verlassen. Als Vorbild für das breite Spektrum der geheimniskrämerisch orientierten Helden von Spiderman bis Daredevil kann hierbei ein Held gelten, den viele Superfans gar nicht auf dem Radar haben, weil es ihm – ähnlich wie seinem wohl direktesten Nachfolger Batman – an überzeugenden Superkräften fehlt. Besagter Held trat erstmals 1919 als Hauptfigur des Groschenromans The Curse of Capistrano in Erscheinung und hat seither Hollywood ebenso erobert wie das Fernsehen, schlechte Videospiele und das Herz der Schriftstellerin Isabel Allende. Die Rede ist natürlich von Zorro, dem legendären maskierten Rächer aller Ungerächten und Beschützer aller Schutzbedürftigen, der im Kalifornien des frühen 19. Jahrhunderts wahlweise gegen den örtlichen Alkalden, spanische Aristokraten oder mexikanische Diktatoren operiert.


Der erste Zorro war 1920 der legendäre Douglas Fairbanks

Was Zorro unter Superhelden einzigartig macht, ist die kuriose Tatsache, dass häufig vermutet wird, er könnte wie Robin Hood oder König Artus auf einer historischen Figur basieren, ein großes Kompliment für den Einfallsreichtum von Johnston McCulley, den Journalisten und Schriftsteller, der Zorro einst aus der Taufe hob. Nach über 40 Filmen soll der fuchsschlaue Z-in-Mauern-Ritzer nun demnächst erneut die Kinos stürmen, mit einem neuen Film aus der Feder der Warehouse 13-, Jericho- und Human Target-Autoren und Produzenten Stephen Scaia und Matthew Federman. Die Grundlage des neuen Mantel-und-Degen-Films soll Isabel Allendes Zorro bilden, der Roman, mit dem die chilenische Autorin die Ursprungsgeschichte Zorros 2005 neu aufrollte. Anders gesagt: Anstelle einer weiteren Fortsetzung des Antonio-Banderas-Films Die Maske des Zorro wird der neue Streifen kein Sequel werden, sondern einen Reboot darstellen. Hält sich das Drehbuch hierbei an den Allende-Roman, wird der Film besonders die Kindheit und Jugend Zorros, bzw. Diego De La Vegas behandeln, der im ersten Banderas-Film noch von Anthony Hopkins gespielt wurde. Allendes Don Diego ist der Sohn eines individualistischen spanischen Edelmanns und einer freiheitsliebenden Indianerin, der zusammen mit seinem Freund Bernardo auf der Hazienda seines Vaters aufwächst und Abenteuer mit Indianern, Bären und sogar Piraten erlebt, bevor er im Alter von etwa 20 Jahren schließlich zu Zorro wird, um den Kampf gegen Korruption und Machtmissbrauch aufzunehmen.


Trailer zu Die Maske des Zorro

Nach Filmen wie Ridley Scotts Robin Hood, J.J. Abrams‘ Star Trek und Christopher Nolans Batman Begins darf man gespannt sein, ob es auch Zorro gelingt, sich trotz seiner Bekanntheit neu zu erfinden. Gelingt die Transformation, könnte dem inzwischen leider reichlich ausgelutschten Helden eine echte Wiedergeburt bevorstehen, gelingt sie nicht, sollte der Zorro-Mythos, der seit jeher stärker war als die ihn perpetuierenden Medien, relativ unbeschadet davonkommen. So oder so wird der neue Zorro spannend werden; voraussichtlich 2014 soll sich der Mann mit der Maske in die Kinos fechten.

Nach vorne Hui, nach hinten Pfui: Der Juroren-Verschliss in Dieters DSDS-Show

Die RTL-Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” geht bereits in die neunte Staffel. Ab Anfang 2012 wird wieder nach Deutschlands ultimativen Superstar gefahndet. An Dieter Bohlens Seite werden diesmal August-Playmate Natalie Horler aka Sängerin der deutschen Eurodance-Band „Cascada“, die – kaum zu glauben, aber wahr – als Tochter des Jazzmusikers David Horler mit Liedern wie „Everytime we Touch“ oder „Evacuate the Dancefloor“ mit mehr als 30 Millionen verkauften Tonträgern international erfolgreich wurde. Der zweite Co-Juror wird der gute alte Bruce Darnell sein.

Da Dieter selber bald 58 Kerzen ausblasen darf, passt Bruce mit seinen 54 Lenzen ganz gut dazu. Bohlen wollte ihn ja sogar schon in der fünften Staffel 2008 mit dabei haben, was jedoch der Sender ablehnte. Wahrscheinlich weil der einst als Jurymitglied von „Germany’s Next Topmodel“ bekannt Gewordene  damals mit seiner eigenen täglichen Coaching-Show „Bruce“ im Ersten schon nicht sehr erfolgreich war und als Laufstegtrainer ins Schweizer Fernsehen wechseln musste. Quotengefahr!

Schon in der ersten und zweiten Staffel gab es mit dem vier Jahre älteren Musikmanager Thomas M. Stein Einen aus derselben 1950er-Generation wie König Dieter. Für die dritte und vierte folgte ihm der Musikmanager Heinz Henn (Jahrgang 1955) und vertrat ehrwürdig den Sitz des alten Hasen neben Bohlen, der dann ab der fünften Staffel diesen Platz höchstpersönlich einnahm. Oder einnehmen musste? Fand sich kein älterer Juror, neben dem Dieter sich nochmal jung fühlen konnte? Seine Majestät strahlt jedenfalls seither eine gewisse Altehrwürdigkeit aus. Seine Co-Juroren wurden dagegen immer jünger, was sich besonders bei den weiblichen Juroren äußerte und in der damals 27-jährigen Sängerin und Choreografin  Fernanda Brandao gipfelte. Man kann an dieser Stelle nur mutmaßen, dass dies ein Faktor wäre, der den  Ex-„Modern Talking“-Sänger (erfolgreich Mitte der 80er Jahre) wiederum jünger aussehen ließe.  

Mit um etliche Jahre jüngeren männlichen Kollegen schlug sich das Alphamännchen Dieter schon früh herum. Es ging schon nicht gut los mit dem Schauspieler und Fernsehmoderator Max von Thun, welcher schon nach dem allerersten Casting 2008 nach einer Meinungsverschiedenheit die Beine in die Hand nahm und von Musikmanager Volker Neumüller ersetzt wurde. Neumüller hatte sowieso schon  seit der vierten Staffel das Management der Gewinner übernommen und konnte sich jetzt parallel dazu auch noch als Juror an Dieters Seite einen Namen machen. Um sich dem Management nun wieder ganz zu widmen, übernahm Patrick Nuo in der letzten Staffel dessen Job als Juror. Aber auch Nuo wurde nach nur einer Staffel hochkant rausgeworfen, wobei sich Dieter wohl auf eine  Beliebtheits-Umfrage berufen haben soll, die es tatsächlich gar nicht gab. Den überraschenden Rauswurf erfuhr Dieters unliebsamer und gar Widerworte gebender Co-Juror aus der Zeitung.

Offensichtlich hält es niemand lange mit dem Poptitan aus. Selbst für den immer ruhigbleibenden und gutmütigen Musik-Produzenten Andreas „Bär“ Läsker sei Bohlen ein “geradezu fleischgewordener Boulevard”, wie er in der BILD lästerte.

Bohlen hat bisher 13 Co-Juroren in der Show verschlissen. Mal sehen, wie sich der sehr emotional werdende Bruce Darnell und Playmate-Bunny Natalie Horler schlagen werden. Auch Horler, die letztes Jahr erst an den Stimmbändern operiert worden ist, dürfte es wohl nicht ewig gelingen den Platz der sexy und erfolgreichen Showbiz-Mädels, die im Durchschnitt 20 Jahre jünger als Bohlen sind, für ihre Nachfolgerin warmzuhalten. Auf ihrer Facebook-Fanseite schreibt sie jedenfalls: „well my lovelies,i guess the cat’s out of the bag!“ und erzählt noch optimistisch von ihrem ersten Jury-Tag mit Bruce und Dieter. Wie lange dieser Enthusiasmus wohl noch anhalten wird?

Ijon Tichy ist zurück - Ab November kriegt der polnische Raumpilot eine 2. Staffel! - #ijontichy #sterntagebücher

Wer an deutsche Science-Fiction denkt, dem fällt wohl in erster Linie die gute, alte Raumpatrouille ein, doch es gibt noch eine zweite deutsche Sci-Fi-Serie, die mehr als nur einen kurzen Blick verdient: Ijon Tichy: Raumpilot. Frei nach Stanislaw Lems Sterntagebüchern erzählt diese Miniserie - bislang gibt es nur 6 Folgen à 15 Minuten - von den haarsträubenden Weltraumabenteuern des furchtlosen Entdeckers Ijon Tichy und seiner Holo-Helferin, der analogen Halluzinelle.

Tichys Rakete weist hierbei große Ähnlichkeiten mit einer Altbauwohnung auf, sein Triebwerk erinnert zugegeben an eine Spülmaschine, und Tichy selbst hat mehr mit einem polnischen Bauarbeiter gemein als mit einem traditionellen Raumpiloten, aber egal! Ijon Tichy: Raumpilot ist trotz seiner Lem-Ferne die bislang beste Verfilmung der Sterntagebücher und Dank Trashfaktor, charmanten Darstellern (Oliver Jahn ist Ijon Tichy, Nora Tschirner seine analoge Halluzinelle) und aberwitzigen Situationen ein echter Hingucker.

Schön also, dass die Serie demnächst endlich fortgesetzt wird: Ab Anfang November laufen freitags um 21 Uhr acht neue Folgen auf ZDFneo, und das sogar mit 9 Minuten mehr Laufzeit pro Folge. Auch im ZDF selbst werden die neuen Tichy-Abenteuer zu sehen sein, ab dem 28. November immer montags um 0:20 Uhr. Als Gastdarsteller konnte Oliver Jahn unter anderem Fabian Busch und Claude-Oliver Rudolph gewinnen.

Los geht’s auf ZDFneo am 4. November.

Gute, heile Fernsehwelt: Ein ABC-Promospot mit den besten Senderserien der 80er und frühen 90er.

Der zwanzigste Barbie-Animationsfilm – ein Dauerwerbetrick mit Ansatz zum pädagogischen Kinder-Knigge?

Super RTL zeigt erneut eine bonbonbunte Barbie-Welt in „Barbie – Die Prinzessinnen-Akademie

Am Samstag, 1. Oktober, um 20.15 Uhr werden wieder zahlreiche Eltern von ihren Töchterchen – oft selbst kleine Prinzessinnen – überredet werden, länger wach bleiben zu dürfen, um den neuen Barbie-Animationsfilm „Die Prinzessinnen-Akademie“ (USA, 2011,im Original „Barbie Princess Charm school“) auf Super RTL sehen zu dürfen. In der deutschen Erstausstrahlung geht es um das einfache Mädchen Blair Willow, das in einem Cafè arbeitet und plötzlich an die Prinzessinnen-Akademie berufen wird. Barbie Blair soll im Adelsinternat lernen, ihr pinkes Reich samt zunächst recht widerspenstigen Glitzer-Krönchen und wunderschönen bonbonbunten Kleidern  zu regieren. Auf dem Stundenplan stehen Gesang, Tanz, Hofknicks und das höfische Verhalten bei einer offiziellen Teeparty. Nur mit dem anmutigen Gang will es noch nicht so ganz klappen. Sie setzt alles daran, die Akademie erfolgreich zu bestehen. Mit Rat und Tat stehen ihr ihre Freundinnen Prinzessin Delany und Prinzessin Hadley zur Seite. Nur die strenge Lehrerin, die Lady Devin, setzt alles daran, dass Blair kein Abschlusszeugnis bekommt und damit auch keine Königin wird, weil sie vermutet, dass Blair die verschwundene Prinzessin des Königreichs Gardenia ist. Nur wenn Blair und ihre Freundinnen die verzauberte Krone des Königreichs finden, können sie beweisen, wer Blair wirklich ist.

Trailer ansehen.

Nach den circa 80 Minuten Dauerwerbesendung sollte allen Eltern klar sein, dass das nächste Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk für ihr Engelchen geklärt sein dürfte (statistisch gesehen werden drei Barbie-Puppen pro Sekunde verkauft.).

Der 20. Barbie-Film ist bereits der zweite Film in diesem Jahr und erschien schon am 15. September auf DVD. Auch sämtliche Spielzeugläden, die etwas auf sich halten, besetzen ihre Regale seit Wochen mit den Plastikpüppchen des neuen Films.  Aber das ist nichts Neues: Der Boom rund um Barbie ist seit ihrer Präsentation auf der American Toy Fair in New York 1959 ungebrochen. Neu ist der pädagogische Ansatz, der Diskussionen um realitätsferne Schönheitsideale vom obersten Treppchen stürzte.  Obwohl die Bedeutung der Medien bei der Konstruktion von Schönheitsidealen nicht irrelevant und sich erschreckende Beispiele auftun, wenn man bei Google nach „Barbie-Syndrom“ sucht, gilt Barbie mittlerweile längst als selbstständige Frau: Neben einem Doktortitel als Tierärztin, Kinderärztin, Zahnärztin und Frauenärztin besitzt sie einen Führerschein und eine Pilotenlizenz. Wie sie auf ihrer Facebook-Fan-Page bekannt gab, strebt sie nun auch eine Karriere als professionelle Architektin an. So wirkt das viel diskutierte Frauenbild in der pinken Fantasiewelt emanzipierter und moderner. Nicht alles ist also gleich schlecht, bloß weil es pink ist und glitzert! Im neuesten Barbie-Film ist zudem die Benimm-Schule als Handlungsort sicher nicht ganz verkehrt. Die Akademie für Prinzessinnen stellt einerseits gutes Benehmen in den Vordergrund und thematisiert andererseits die Schule und in dem Zusammenhang erstrebenswerte Ideale wie Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Freundschaften. Kein schlechter Schachzug im pädagogischen Sinne also und damit sicher nicht viel schlechter als jeder beliebige Elternratgeber, die mit Titeln wie „Kids mit Stil. Der Knigge für Kinder und Jugendliche“ oder „Kinder-Knigge für Eltern. Wie Kinder gutes Benehmen ganz spielerisch lernen“ in den Buchläden aufwarten. Oder? Was ist eure Meinung zum aktuellen Barbie-Film?  Verfolgt der Barbie-Film tatsächlich Erziehungsziele? Werden Kinder tatsächlich durch ihr Vorbild „Barbie“ in ihren Verhaltensweisen, Werte und Normen beeinflusst? Sag, was du denkst mit dem Hashtag #Barbie via Twitter oder auf der Facebook-Fanpage von Barbie!  Wer den Film am Samstag verpasst, kann sich die Wiederholung am Sonntag, 2.10., um 12 Uhr anschauen.

Wird der 23. Bond auch Daniel Craigs letzter? #007 #jamesbond

2010 war ein schwarzes Jahr für James Bond: Nachdem MGM in finanzielle Schieflage geraten war, wurde der 23. offizielle Bond-Film für Monate auf Eis gelegt. Erst Ende letzten Jahres schüttelte und rührte sich wieder etwas, und die Vorproduktion lief wieder an. Seither wurden Regisseur Sam Mendes (American Beauty) und Produzentin Barbara Broccoli in Südafrika, Indien auf der Suche nach Drehorten gesichtet. Auch Instanbul ist als Schauplatz im Gespräch. Der Startschuss für Daniel Craigs dritten Bond-Film nach Casino Royale und Ein Quantum Trost soll in zwei Monaten, am 23. November, fallen.


Trailer zu Casino Royale

Gegenüber der TVMovie erklärte Craig nun allerdings, dass der nächste Bond auch sein letzter sein könnte, da ihm die anspruchsvolle Vorbereitung massiv auf den Geist geht: “Ich bereite mich seit einem Jahr auf den Film vor”, erklärte Craig. “Im Augenblick trainiere ich sechs Tage in der Woche. Und ich hasse es!”
Bond 23 soll trotz - oder gerade wegen - der Strapazen ein fundierterer Kracher werden als das letzte Quentchen Trost, das auch Craig nicht wirklich begeistern konnte. Inhaltlich wird Marc Fosters Bond aber fortgesetzt, denn Quantum - die aktuellste Version des alten Blofeld-Universalgeheimbunds mit Welteroberungsabsicht, der bislang wahlweise als GOFTER, Phantom oder originalgetreu SPECTRE bekannt war - wird wiederum versuchen, seiner weltweite Verschwörung zum Durchbruch zu verhelfen. Neu dabei ist, dass diesmal Bonds unbekannte Familie zur Zielscheibe werden soll, woraufhin Bond in Schottland Nachforschungen anstellt. Standesgemäße Schlösser wurden bereits als Drehorte abgeklopft.


Trailer zu Ein Quantum Trost

Ebenfalls neu ist, dass Miss Moneypenny voraussichtlich zurückkehren soll. Seit dem letzten Brosnan-Bond, dem reichlich unterirdischen Stirb an einem anderen Tag, war von Ms emsiger Sekretärin nichts mehr zu sehen. Moneypennys damalige Darstellerin Samantha Bond hat allerdings bereits erklärt, nicht wieder mitspielen zu wollen, womit weitere Casting-Gerüchte vorprogammiert waren. Für die Rolle schon ziemlich fest gebucht, scheint Naomie Harris, die in Fluch der Karibik 2 und 3 als Tia Dalma, bzw. als Calypso zu sehen war. Genausogut könnte Harris aber auch als Bondgirl in Erscheinung treten. Ohnehin schwirren im Bondgirl-Bereich seit Monaten die Namen praktisch aller Schauspielerinnen in der entsprechenden Altersklasse durch den Äther, von Freida Pinto und Olivia Wilde bis Rachel Weisz und Megan Fox. Selbst eine Rückkehr des Quantum-Girls Olga Kurylenko schließen Gerüchteköche nicht aus.

Sicher gesetzt scheinen insofern nur zwei Schauspieler: Craig als Bond und Judi Dench als M. Alles weitere wird dann wohl erst der Kinobesuch klären können: Am 9. November 2012 kehrt 007 zurück.